Auf dem Label Sacred Bones erscheint am 8. September das neue Album der Singer/Songwriterin Zola Jesus. Ihr fünftes Studioalbum, das erste seit “Taiga” (2014), hört auf den klangvollen Namen “Okovi” (kroatisch für Ketten, Fesseln).

Nach der ziemlich zugänglichen ersten Single “Soak” , ist “Exhumed” der zweite Vorgeschmack auf das Album. Der Sound ist geprägt von düsteren dissonanten Synthesizer-Klängen, dumpfem Getrommel und gespentischen, fast gregorianisch anmutenden Stimmen, die aus namenlosen Untiefen an die Oberfläche dringen. Mehr als nur ein kleines bisschen (Gothic-)Horrorschau. Darüber schwebt – glasklar, engelhaft und dunkel zugleich – die Stimme von Zola Jesus, so überwältigend wie eh und je.

Das Video mit seiner maximal verzerrten, unruhigen, beklemmenden Schwarz-Weiss-Ästhetik ergänzt sich mit den Klängen optimal. Verantwortlich für die Visualisierung sind Jacqueline Castel (Regie, Fotografie, Editing), Jenni Hensler (Kostüme) und Corey Johnson (Glitch-Effekte), der Bildstörungen zur Kunst erhebt.

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