Was gäbe es für einen passenderen Eröffnungsbeitrag für diese Seite, als eine wortgenaue Würdigung bibliophiler Sammelleidenschaft?

Dem Japanischen entstammt das erste in dieser Rubrik präsentierte Fundstück: tsundoku (積ん読).
Das Wort bezeichnet den Zustand – vielleicht: das Leiden, die Krankheit – des unablässigen Erwerbs neuer Bücher, die jedoch selten gelesen, sondern immer höher und höher gestapelt werden. Ein wichtiges, präzises Wort, wie ich finde. Und eine höchst gesunde Krankheit – ich leide seit Jahren mit Vergnügen an ihr. Vielleicht sollten wir weder von Krankheit noch von Zustand sprechen, nein: tsundoku – das ist eine Kunst!

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Tsundoku: die Kunst des Kaufens, Nicht-Lesens und Abstapelns.

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